Das schamanische Weltbild

Das "normale" Weltbild beschreibt das Universum mittels naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten. Vielfach werden damit gleichzeitig alle nicht naturwissenschaftlich erklärbaren Vorgänge und Phänomene als Wirk-Bestandteil unserer Welt ausgeblendet oder mißachtet.

Die schamanische Kosmologie dagegen beschreibt das Universum als Zusammensetzung dreier spiritueller bzw. energetischer Welten.

In der nordischen Sage wird dies als Welten-Esche - Yggdrasil - dargestellt, die den gesamten Kosmos umfasst.

Diese drei Welten nennt man....

 

Die obere Welt:
Dies ist die Welt der Ahnen, der geistigen Führer, der spirituellen Lehrer.

Die mittlere Welt:
Damit ist die Welt gemeint, in der wir täglich leben und arbeiten. Hier herrscht unser Alltags-Bewußtsein.

Die untere Welt:
Darunter versteht man das eigene Kraftzentrum, oder - um im Bild des Baumes zu bleiben - die eigenen Wurzeln. Hier begegnen wir unseren Krafttieren oder anderen Kräften, die uns unterstützen und unseren Schattenanteilen.

Wir sehen beide Weltbilder als sich ergänzende Sichtweisen, die die Komplexität unserer Welt sichtbar werden lassen.